Fishbot
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Automatisierungen

Wenn-Dann-Regeln — der Bot reagiert selbst auf das, was auf dem Server passiert.

Eine Regel besteht aus drei Teilen: Wenn etwas passiert, dann macht der Bot bis zu drei Dinge. Mehr nicht — und das ist Absicht. Wer verschachtelte Bedingungen braucht, legt eine zweite Regel an; das bleibt lesbar, wenn man in einem halben Jahr nachsehen will, warum der Server etwas tut.

/auto regel name:begruessung wenn:Jemand tritt bei

Die Regel wird pausiert angelegt. Erst wenn Aktionen drin sind, schaltest du sie scharf.

Auslöser

Wenn … Braucht
Jemand tritt bei —
Jemand verlässt den Server —
Jemand bekommt eine Rolle die Rolle
Jemand verliert eine Rolle die Rolle
Jemand reagiert auf eine Nachricht Nachrichten-ID, optional ein bestimmtes Emoji

Aktionen

  • Nachricht senden in einen Kanal deiner Wahl
  • Privat anschreiben — klappt nur, wenn die Person DMs von Servermitgliedern zulässt
  • Rolle geben
  • Rolle wegnehmen

In jedem Text kannst du Platzhalter benutzen: {user} für die Erwähnung, {username} für den bloßen Namen, {server} und {count} für die aktuelle Mitgliederzahl.

Ein Beispiel

Wenn jemand die Rolle Verifiziert bekommt, dann nimm die Rolle Neu weg und schreibe in #allgemein: „Willkommen an Bord, {user}!"

Das sind zwei Aktionen in einer Regel, angelegt in zwei Minuten.

Was der Bot nicht kann

Auf Schlüsselwörter in Nachrichten reagieren. Dafür müsste er jede Nachricht auf deinem Server mitlesen. Diese Erlaubnis holt Fishbot sich bewusst nicht — auch nicht für ein praktisches Feature. Wenn du automatische Antworten auf Wörter brauchst, sind eigene Befehle der ehrlichere Weg: Die Person tippt /regeln, statt dass der Bot mithört.

Bedingungen

Ein Auslöser allein ist meistens zu grob. Über den Knopf Bedingungen am Regel-Panel schränkst du ein, wann die Regel überhaupt läuft:

Bedingung Wofür
Nur in diesen Kanälen Dieselbe Reaktion soll in #support etwas anderes tun als in #offtopic
Nur für diese Rollen Die Regel gilt nur fürs Team
Nie für diese Rollen Moderatoren ausnehmen
Nur von … bis … Uhr Die Nachtruhe-Regel soll nachts gelten
Konto mindestens so alt Gegen frisch erstellte Zweitkonten
So lange schon dabei Nur für Leute, die wirklich zum Server gehören

Alles, was gesetzt ist, muss zutreffen. Und eine ausgeschlossene Rolle schlägt eine erlaubte: Wer „nur für @Member" erfüllt, aber auch „@Gesperrt" trägt, ist raus. Andersherum wäre die Sperre wertlos.

Das Zeitfenster darf über Mitternacht gehen: 22 bis 6 heißt nachts, nicht „nie".

Rollen auf Zeit

Bei jeder Rollen-Aktion fragt der Bot direkt nach der Dauer. Leer lassen heißt dauerhaft, 60 heißt eine Stunde:

Wenn jemand auf 🎟️ reagiert → gib @Event-Zugang für 180 Minuten

Der Rücknahmetermin steht in der Datenbank, nicht in einem Timer im Arbeitsspeicher. Das ist der Unterschied zwischen „meistens" und „immer": Startet der Bot in der Zwischenzeit neu, wird die Rolle trotzdem abgenommen. Löst dieselbe Regel noch einmal aus, beginnt die Frist von vorn — das ist, was man erwartet, wenn man eine Rolle „noch mal für eine Stunde" gibt.

Schutz vor Endlosschleifen

Eine Regel „wenn Rolle A vergeben wird → vergib Rolle A" würde sich selbst immer wieder auslösen. Fishbot erkennt genau diesen Fall beim Speichern und lehnt ihn ab.

Zwei Regeln, die sich gegenseitig auslösen, sieht man beim Speichern aber nicht. Dagegen hilft eine Grenze zur Laufzeit: Löst dieselbe Regel mehr als zwanzigmal in einer Minute aus, pausiert sie fünf Minuten und meldet das einmal im Protokollkanal. Einmal, nicht zwanzigmal — sonst wäre die Meldung selbst das Problem.

Dazu kommt die allgemeine Grenze: Der Bot sendet höchstens zehn Nachrichten pro Minute und Server.

Schalte beim Einrichten den Protokoll-Kanal ein. Dort steht nach jedem Auslösen, was passiert ist — das erspart das Rätselraten.

Grenzen

Regeln pro Server 25
Aktionen pro Regel 3
Textlänge einer Aktion 1800 Zeichen

Zuletzt aktualisiert: 08. Oktober 2026