Fishbot
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Anti-Nuke

Der Schutz gegen die eigenen Leute — wer zu viel auf einmal löscht, verliert sofort seine Rollen.

Der Raidschutz passt auf, wer hereinkommt. Dieser hier passt auf, was jemand tut, der schon drin ist und Rechte hat.

Das ist der Fall, den niemand auf dem Zettel hat und der einen Server in zwei Minuten erledigt: ein Moderator, dessen Konto übernommen wurde, oder einer, der geht und vorher aufräumt.

Wie es arbeitet

Stumpf und zählend: Wie oft hat diese Person diese Art von Eingriff in diesem Zeitfenster gemacht? Kein Erraten von Absichten — eine Zahl, eine Grenze, eine Folge. Alles andere wäre nicht erklärbar, und ein Schutz, den niemand erklären kann, wird abgeschaltet.

Voreingestellt sind die Eingriffe, die wirklich wehtun:

Eingriff Grenze Zeitfenster
Kanäle löschen 3 60 Sekunden
Rollen löschen 3 60 Sekunden
Mitglieder bannen 5 60 Sekunden
Mitglieder aussortieren 1 5 Minuten
Rollenrechte ändern 5 60 Sekunden

Mit Alles kommen Kanäle und Rollen anlegen, Kicken, Webhooks, Bots und Emojis dazu. Zwölf Eingriffe insgesamt, jeder mit eigener Grenze.

Was dann passiert

Quarantäne ist die Voreinstellung, und das aus einem Grund: Sie stoppt sofort und lässt sich in zehn Sekunden zurücknehmen. Alle Rollen werden abgenommen und gemerkt:

/schutz freigeben mitglied:@Name

gibt sie zurück. Ein Bann wäre nicht so einfach rückgängig zu machen — und beim ersten Fehlalarm ist genau das der Unterschied zwischen „ärgerlich" und „ein Mitglied weniger".

Wer lieber mitlaufen lassen will, stellt auf Nur melden, bis die Grenzen passen. Kicken und Bannen gibt es auch, sind aber erst sinnvoll, wenn der Schutz erprobt ist.

Die Bedrohungsstufe

Ein Schalter, der alle Grenzen auf einmal verschärft:

/schutz stufe stufe:erhöht minuten:120
Stufe Was sie tut
Normal Die eingestellten Grenzen gelten
Erhöht Alle Grenzen halbiert, auch mittlere Eingriffe werden überwacht
Abriegelung Jede überwachte Aktion löst beim zweiten Mal aus

Der Nutzen zeigt sich an dem Abend, an dem etwas im Gange ist, aber noch nicht klar ist was: Statt zwölf Grenzen einzeln herunterzusetzen, stellst du eine Stufe höher.

Mit minuten: fällt sie von allein zurück. Nutz das — eine dauerhaft erhöhte Stufe behindert irgendwann nur noch die eigenen Leute.

Vertrauen

Wer als vertraut eingetragen ist, löst nie aus. Trag dich selbst ein, bevor du den nächsten großen Umbau machst — sonst sperrst du dich beim Aufräumen aus deinem eigenen Server aus.

Bei vertrauten Rollen ist Vorsicht angebracht: Genau diese Rolle hat auch, wessen Konto übernommen wird.

Was der Schutz nicht kann

Den Serverbesitzer aufhalten. Discord lässt es nicht zu, dass ein Bot gegen den Inhaber vorgeht. Der Schutz meldet in dem Fall, mehr geht nicht — und sagt das auch so.

Leute über der Bot-Rolle. Zieh die Fishbot-Rolle in der Rollenliste nach oben, sonst greift der Schutz bei genau den Leuten nicht, bei denen er greifen müsste.

Ohne das Recht „Audit-Log einsehen" läuft er ins Leere. Das Audit-Log ist die einzige Quelle, die mitliefert, wer etwas getan hat — das Ereignis „Kanal gelöscht" allein sagt das nicht. /schutz stand warnt deutlich, wenn das Recht fehlt.

Nach einem Neustart

Die Zähler beginnen von vorn. Das ist richtig so: Ein Angriff, der sich über einen Neustart zieht, löst beim zweiten Schwung erneut aus — und ein halb vergessener Zähler würde sonst einen Unbeteiligten treffen.

Befehle

Befehl Was er macht
/schutz stand Was gerade gilt, samt Warnung bei fehlenden Rechten
/schutz stufe Bedrohungsstufe setzen, optional befristet
/schutz freigeben Jemanden aus der Quarantäne holen
/schutz liste Wer gerade in Quarantäne sitzt
/schutz setup Grenzen, Maßnahme, Meldekanal, Vertrauen

Zuletzt aktualisiert: 08. Oktober 2026